Pflege im Neurotraumatologischen Zentrum

Pflege im Neurotraumatologischen Zentrum

Auf den Stationen 4B und 5B können bis zu 60 Patienten mit neurologischen und neurochirurgischen Krankheitsbildern behandelt werden.

Die Station 4B ist eine Intermediate Care (IMC)-Station mit 26 Plätzen, die Patienten der Phase B und C nach den Vorgaben der Gesetzlichen Unfallversicherung (GUV) behandelt.

  • Zweibettzimmer
  • an jedem Platz Monitoring  
  • jedes Zimmer mit Deckenlifteranlage
  • ein breites Angebot an Hilfsmitteln (z.B. Rutschbretter, Gleittücher)

Auf der Station 5B entspricht die räumliche und medizinisch technische Ausstattung dem Standard einer chirurgischen Station mit operativem Schwerpunkt. Hier werden auch Patienten der Phase C und D nach den Vorgaben der Gesetzlichen Unfallversicherung betreut.

 Pflegeteam

Das Pflegeteam besteht aus 50 Mitarbeitern, einschließlich einer Gesamtleitung, sechs Care-Managern und vier Praxisanleitern.

Die Pflege und Rehabilitation von Patienten mit erworbenen Hirnverletzungen erfordert ein hohes Maß an Engagement, Motivation, Eigenverantwortung und Empathie des interdisziplinär agierenden Teams.

Hier sind Pflegeexperten in der Behandlung von neurologisch verletzten Menschen eingesetzt, deren Expertise stetig ausgebaut wird:

  • Fortbildungen in Bobath, Kinästhetik und basaler Stimulation,
  • Teilnahmen an Standardexpertenzirkeln
  • stationsinternen Fortbildungen
  • innerbetriebliche Fortbildung
  • langjährige Berufserfahrung
  • Interdisziplinärer Qualitätszirkel
  • Fachweiterbildung Rehabilitation
  • Gesundheitsförderung durch z. B. Ergonomie-Schulungen

Ein elementarer Bestandteil der pflegerischen Aufgaben ist das Versorgungsmanagement. Das bedeutet die lückenlose Versorgung des Patienten durch die verantwortliche Pflegegruppe während seines stationären Aufenthaltes bis hin zur Entlassungsvorbereitung und lebenslangen Nachsorge.

 Pflegeansatz

Bei der Komplexität der Krankheitsbilder auf unseren Stationen konzentriert sich der Pflegeansatz auf folgende Inhalte:

  • ressourcenorientierte  Grund-und Behandlungspflege zur Stabilisierung der lebensnotwendigen Vitalfunktionen und zur Vermeidung von Folgeschäden und Komplikationen
  • rehabilitative, aktivierende Pflege zur bestmöglichen Wiedererlangung der, durch den Unfall verloren gegangenen Fähigkeiten
  • zielgerichtete Koordination und Management aller interdisziplinären Abläufe und Kommunikationsschaltstelle für alle an der Betreuung beteiligten Berufsgruppen und Angehörigen
  • Unterstützende Begleitung von Angehörigen und deren Einbindung in den Pflegealltag

  Bereichsleitung

Jacqueline Riekhof

  040 7306-3870   040 7306-3308 j.riekhof@bgk-hamburg.de