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Bildungspartnerschaft im BMBF-Projekt gestartet

Das BG Klinikum Hamburg (BGKH) geht als erstes Krankenhaus eine Bildungspartnerschaft mit der IB Hochschule ein: Die Kooperation ist im Rahmen des BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung)-Projekts TherFor: Therapeutic Research als berufsbegleitende Weiterbildung für Gesundheitsfachberufe – Erprobung, Evaluation und Etablierung nachhaltiger Strategien der Implementierung in der Förderlinie „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschule” entstanden.

Die Unterzeichnung der Bildungspartnerschaft ist für das BGKH als erster Kooperationspartner der IB Hochschule von besonderer Bedeutung. Bei der Auftaktveranstaltung am 18. Januar 2019 am Studienzentrum Hamburg der IB Hochschule sprach Therapiedirektor Rolf Keppeler in seinen Begrüßungsworten die teilnehmenden Therapeut/-innen als „Goldgräber” an. Er betonte den großen Bedarf an regelmäßigen Schulungen und Weiterbildungen für die Mitarbeiter/innen, um dem Qualitätsanspruch des BGKH gerecht zu werden. Auch Prof. Dr. Andreas Winnecken, Dekan der Fakultät Gesundheits- und Sozialwissenschaften, würdigte die Bildungspartnerschaft als einen großen Erfolg.

Für die Erprobung der wissenschaftlichen Weiterbildung wurden per Ausschreibung 12 Plätze an Therapeut/-innen der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie am BG Klinikum vergeben. Die Erprobung umfasst 30 ECTS und erweitert die beruflich erworbenen Kompetenzen der Therapeut/-innen  um wissenschaftliche Kompetenzen und Wissen im Projektmanagement. Durch den Abschluss der Weiterbildungen durch ECTS-Punkte (nach dem European Credit Transfer System) werden die Leistungen an Hochschulen europaweit als akademische Weiterbildung angerechnet.
 
Die Teilnehmer/-innen sind motiviert in die wissenschaftliche Weiterbildung gestartet. Für Markus Mahl, Ergotherapeut am BGKH, ist die Weiterbildungsmöglichkeit aus mehrfacher Hinsicht ein Gewinn: „Natürlich ist dies generell eine tolle Chance, sich persönlich weiterzubilden, da das Projekt ja auch vom BMBF gefördert und von unserem Arbeitgeber unterstützt wird. Es wird sehr praxisorientiert gearbeitet, was es einem selbst ermöglicht, auch das eigene Handeln im Arbeitsalltag zu hinterfragen. Dabei können wir zudem auf neueste Forschungsergebnisse aus den medizinischen Bereichen zurückgreifen.“

Neben der wissenschaftlichen Begleitung und Erprobung der Module sowie der selbst produzierten digitalen Lehr- und Lernmedien sind weitere Ergebnisse des Projekts relevant. So soll untersucht werden, welche neuen Tätigkeitsfelder von akademisch (nach-)qualifizierten Therapeuten seitens der Arbeitgeber definiert werden können. Wie sich die neuen Aufgaben- und Verantwortungsbereiche entwickeln und umsetzen lassen – das hängt von politischen Entscheidungen ab. Rolf Keppeler und Prof. Dr. Mariam Hartinger (Projektleiterin BMBF-Projekt) verfolgen gemeinsam das Ziel, der Politik Lösungsvorschläge auf der Grundlage der Forschungsergebnisse zu unterbreiten.

 

 

  Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Christiane Keppeler

Leitung Unternehmenskommunikation und Marketing

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