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Kopfsprung ist häufig Ursache für Querschnittlähmung

Badegefahr - Präventionskampagne in Schulen startet noch vor den Hamburger Sommerferien

17. Juli 2017 - Übermut gepaart mit Leichtsinn und Alkohol führen in Deutschland jährlich zu ca. 40 Badeunfällen mit nachfolgender Querschnittlähmung.

Priv.-Doz. Dr. Roland Thietje, Chefarzt des Querschnittgelähmten-Zentrums am BG Klinikum Hamburg, startet im Verbund mit mehreren Projektpartnern eine Aufklärungskampagne an Hamburger Schulen.

„Gerade junge Menschen haben eine hohe Risikobereitschaft, getreu dem Motto „No Risk - no Fun“, so Thietje. Deshalb geht er gemeinsam mit von einer Querschnittlähmung Betroffenen und weiteren Experten der Prävention und Rehabilitation in das direkte Gespräch mit den Schülern.

Heute findet der erste Kampagnentermin in der Lessing Stadtteilschule statt.

Die Schüler wurden im Rahmen ihres Unterrichtes auf diesen Tag vorbereitet.

Es dürfen nicht nur Fragen an die Experten und Betroffenen gestellt werden - es wird auch ein bewegter Tag. Das Team um Dr. Thietje bringt Rollstühle mit. Die Schüler erleben einen Perspektivwechsel, erlernen Grundtechniken, einfache Spielideen und Mannschaftsspiele mit dem Rollstuhl. Auch dies ist Teil der Kampagne: Zeigen, dass ein Leben mit Einschränkungen zwar Mut braucht, aber trotzdem lebenswert ist.

Am Ende des Tages ist viel erreicht, wenn die Schüler erinnern, dass sie nicht in unbekannte Gewässer springen sollen, schon gar nicht mit dem Kopf voran, Mutproben hier nicht angebracht sind, Alkohol und Drogen beim Badengehen nichts zu suchen haben.

  Leitung

Ulf Mehrens

Unternehmenskommunikation, Marketing und Sport

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