Gefährdungsbeurteilung

Gefährdungsbeurteilung Psychische Belastung am Arbeitsplatz

Psychische Belastungen im Arbeitsleben haben in den vergangenen Jahren in allen Branchen zugenommen. Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet deshalb alle Unternehmen das Thema bei der Gefährdungsbeurteilung zu berücksichtigen, die gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) hat es sogar  zu einem Schwerpunktthema  erklärt.

Das BG Klinikum Hamburg hat gemeinsam mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und dem BG Klinikum Bergmannstrost - unter Beteiligung der Betriebsräte - ein Verfahren erarbeitet, mit dem die Gefährdungsbeurteilung entsprechend der GDA Empfehlungen umgesetzt werden kann. Dies besteht aus einem Kurzfragebogen und einem daran anschließenden strukturierten „Miniworkshop“ in dem Ursachen betriebsbedingter Belastungsfaktoren und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden. Natürlich geht es dabei ausschließlich um die Beurteilung und Gestaltung der Arbeit und ihrer Rahmenbedingungen und  nicht um die psychische Verfassung von einzelnen Beschäftigten.

Das Verfahren, das in beiden Häusern in unterschiedlichen Berufsgruppen erprobt wurde und mittlerweile umgesetzt wird, stellt die Mitarbeiterbeteiligung in den Vordergrund und bietet die Möglichkeit Belastungen abteilungs- und bereichsspezifisch zu erkennen und direkt zu Lösungen zu kommen.

Eine hieraus entstandene Handlungshilfe hat die BGW mittlerweile auch online zur Verfügung gestellt.

 

Das BGKH im Interview.

Hintergrund: Das Arbeitsprogramm „Psyche“ der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) publiziert eine Interviewreihe mit verschiedenen Akteuren des Arbeitsschutzes.

Das Thema: Erfahrungen und praktische Lösungen im Umgang mit psychischen Belastungen am Arbeitsplatz.

Publikation: Die Interviews werden auf der Website des Arbeitsprogramms publiziert.

Das Gespräch führte Miriam Becker.